adac navigationssysteme test (Foto: ADAC)
Das ist ja mal ein spannender Test: Der ADAC hat im Dezember 2009 mal geprüft, ob das teuere Navigationssystem einer Marke auch wirklich besser als das Einsteigermodell ist. Denn nicht jeder Autofahrer braucht für die Routenplanung ein Navi, dass vollen Komfort bietet, sondern einfach den Weg von A nach B findet. Im ersten Teil der navigogo-Serie werden die Billig-Navis von arrival verglichen.

Hinter der Marke a-rival steckt eine hannoversche Firma, die offenbar diese günstigen Navigationssgeräte vertreibt. Da kann es schon mal sein, dass ein a-rival Navigationssystem für 65 Euro angeboten wird – mit Karten von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Im Inneren der a-rival Navigationssystem werkelt ein 372 Mhz-Prozessor auf Windows CE-Basis – das verspricht keine besonders schnelle Routenberechnung. Schnickschnack wie POIs – also Points of Interests – wie zum Beispiel Tankstellen entlang der Route oder gar ein Fahrspurassistent gibts nicht. Auch Fahrspurassistenten, die Autofahrer helfen, die richtige Spur an Autobahnkreuzen zu finden, ist in den vorgestellten a-rival Navis nicht enthalten.

A-rival Navis – absolut reduzierte Routenplaner

Die vom ADAC getesteten a-rival NAV PN 43 und 35 haben also nur absolute Basisfunktionen und sind als reine Routenplaner zu verstehen. Immerhin sind die Straßenkarten von Teleatlas. Im ADAC-Test zeigt sich aber: selbst diese einfachen Aufgaben können die a-rival Navis offenbar nur unter optimalen Bedingungen erfüllen. Der Satellitenempfang ist oft zu schwach, die Kartendarstellung unzureichend. Schade eigentlich, denn nicht jeder Autofahrer benötigt ein Luxus-Navi, sondern will einfach nur den Weg finden.
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