Gute Nachricht aus der Zukunft der Satellitennavigation. Die USA und die Europäische Union wollen bei Ihren Satelliten-Ortungssystemen GPS (USA) und Galileo (von der EU geplant) zusammen arbeiten: Beide Systeme sollen die gleiche Frequenz nutzen. Das heisst: Künftige Navigationsgeräte sollen Satellitensignale kombinieren können. Es droht also kein Krieg der Standards. Die EU-Kommission will so erreichen, dass Galileo von Anfang an am Markt akzeptiert wird. Die gemeinsame Erklärung von EU und USA hat auch schon einen namen für die Kooperation: Global Navigation Satellite System (GNSS). Das GPS-System verfügt zurzeit über 30 Satelliten. Das Galileo-Projekt will bis 2012 ebenso viele in der Umlaufbahn haben. Das Europa-System kostet voraussichtlich 2,4 Milliarden Euro. Ein Brocken, den die Privatwirtschaft nicht wuppen wollte. Also müssen die Steuerzahler für die immensen Kosten aufkommen.

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