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Navigationssystem Kaufberatung


Die Zahl der Navigationssysteme am Markt ist riesig, die Funktionsvielfalt unüberschaubar. Da kommt wohl jeder in Grübeln: Muss es ein TomTom Navi sein, lieber doch ein Garmin Navi? Was ist eigentlich TMC? Welches Navigationssystem passt zu mir, welches soll ich denn nun kaufen? Keine Angst! NaviGoGo navigiert Sie mit dieser leicht verständlichen Kaufberatung der Navigationssysteme sicher durch den Produktdschungel. Danach sind Sie fit für den großen NaviGoGo Navigationssystem Vergleich. Dort finden Sie bestimmt Ihren persönlichen Favoriten. 

Einsatzzweck für das Navigationssystem klarmachen, Gerätetyp auswählen

Fragen Sie sich zunächst, wofür Sie das Navigationssystem einsetzen wollen. Möchten Sie es nur zur Autonavigation benutzen? Wollen Sie das Gerät auch bei Spaziergängen und Wandern dabei haben? Soll es auch den Witterungen als Motorrad-Navi (wie das Garmin Zumo 400) standhalten? Die verschiedenen Navitypen im Überblick:
Fest eingebaute Navigationssysteme:Dieser Typ Navi wird meist im Einschubschacht für das Autoradio eingesetzt (wie etwa ein Becker Navi). In der Regel steht dieses System mit den Rädern des Autos in Kontakt. Es verliert dadurch auch in einem langen Tunnel nicht den Überblick. Weitere Vorteile: Keine störende Verkabelung auf dem Armaturenbrett, das Radio schaltet sich meist automatisch stumm, wenn das Navi spricht. Viele Geräte können auch als Freisprecheinrichtung für das Handy fungieren.

Das mobile Navigationssystem: Der meistverkaufte Typ Navi – NaviGoGo.de konzentriert sich fast ausschließlich darauf. Die mobilen Navigationssysteme werden auch PNA oder PND genannt. Das sind Abkürzungen für „Persönlicher Navigationsassistent“ und „Personal Navigation Device“. Diese Bauart eignet sich für die meisten Einsatzzwecke. Ein PNA können Sie mit der meist mitgelieferten Halterung (Saugnapf) im Auto befestigen. Bei Spaziergängen stecken Sie es in die Tasche. Achtung: Einige PNA’s sind sehr flach und kompakt in den Ausmaßen, andere dagegen eher klobig. Letztere lassen sich nicht so gut in der Jackentasche transportieren.

Der Bildschirm des Navigationssystems

Größe des Navibildschirms: Die Größe wird meist in Zoll angegeben. 3,5 Zoll entsprechen 8,9 Zentimetern. 4 Zoll sind 10 Zentimeter. Viele Geräte werden auch im Breitformat angeboten (TomTom nennt das „XL“ wie beim TomTom One XL, Garmin kennzeichnet so ein Navi etwa mit „w“ wie beim nüvi 250w). Klar: Je größer der Schirm, desto teuer das Navigationssystem.
Entspiegelung: Achten Sie darauf, dass der Bildschirm auch bei hellen Lichtverhältnissen gut abzulesen ist. Gerade Motorrad- oder Cabriofahrer brauchen kontrastreiche Bildschirme. Sinnvoll ist es auch, wenn das Navigerät bei dunklen Lichtverhältnissen automatisch abdimmt. Dann wird der Fahrer nicht geblendet.
Touch Screen: Ein Touchscreen ist ein berührungsempfindlicher Bildschirm. Eingaben werden mit sanftem Druck direkt auf der Oberfläche gemacht. Gut, wenn die auf dem Bildschirm dargestellten „Knöpfe“ groß genug und damit auch für Finger gut zu treffen sind. Motorradfahrer sollten darauf achten, dass das Navi auch mit Handschuhen gut zu bedienen ist – wie etwa das TomTom Rider II.

Funktionen der mobilen GPS Navigationssysteme

Bluetooth Freisprecheinrichtung: Bluetooth ist ein Standard für Funkverbindungen über kurze Distanzen. Das heißt: Sie können Ihr (dazu geeignetes, also bluetooth-fähiges) Handy mit dem Navisystem verbinden. Es wird so zur Freisprecheinrichtung, wie beim TomTom Go 930 t.

TMC: „Traffic Message Channel“. Dabei handelt es sich um einen digitalen Radiodienst, der Staumeldungen überträgt. Ein Navigationssystem mit TMC kann Staus auf Ihrer Route anzeigen. Viele Navigationssysteme bieten dann an, die Verkehrsbehinderungen automatisch zu umfahren. Das nennt sich auch dynamische Verkehrsführung. Die meisten Navis mit TMC brauchen eine Wurfantenne (wie beim Radio), die in der Regel auf dem Armaturenbrett entlang gelegt wird. Achtung: Bei einigen Navisystemen wird der TMC-Empfänger (TMC Receiver)nicht mitgeliefert, Sie müssen ihn dann dazukaufen.

TMC Pro: Auch dies ist ein digitaler Radiodienst. TMC Pro speist sich allerdings aus vielen Tausend Sensoren, die an Autobahnbrücken hängen und in der Fahrbahn eingelassen sind. Diese Meldungen sind oft noch genauer und aktueller als TMC. TMC Pro wird von Herstellern wie Medion oder Navigon angeboten, etwa im Navigon 8110, kostenlos an. Achten sie auch hier darauf, ob die (Wurf)-Antenne oder der TMC Pro-Empfänger mitgeliefert werden.

Text-to-Speech: Ihr Navigationssystem spricht mit Ihnen. Das ist nichts Ungewöhnliches, weil Ansagen wie „In 500 Metern von der Autobahn abfahren“ zum Standard bei Navigationssystemen gehören. Doch Text-to-Speech geht noch einen Schritt weiter: Hier werden auch zum Beispiel Straßennamen vorgelesen. Gerade in unübersichtlichen Situationen mit mehreren Abbiege-Möglichkeiten kann das die Navigation erleichtern. Sie können sich besser auf die Straße konzentrieren.

Spracheingabe: Wenige Navigationssysteme beherrschen heute schon die Spracheingabe (wie etwa das Medion GoPal P 4425). Sie diktieren dem Navigationssystem also die Zieladresse, das erspart lästiges Eintippen.

Fahrspurassistent: Eine sinnvolle Einrichtung ist auch der so genannte Fahrspurasistent. Das ist eine grafische Zusatzinformation, die meist oben am Bildschirm eingeblendet wird. Und zwar dann, wenn die Verkehrssituation mit mehreren Abbiegemöglichkeiten oder einer komplizierten Kreuzung unübersichtlich wird. Der Fahrspurassistent zeigt einfach und deutlich, welche Fahrspur die richtige ist. Eine gute Orientierungshilfe im hektischen Straßenalltag, zum Beispiel auf dem Weg zu Ikea. Besonders gut gelungen ist der “Fahrspurassistent Pro” im Navigationsgerät Navigon 8110.

Blitzer Warner: Einige Navigationssysteme warnen Sie vor festinstallierten Ampelblitzern oder oder anderen Geschwindigkeitsmessungen. Oftmals muss der Radarwarner extra installiert oder die Daten aus dem Internet heruntergeladen werden. Das hat meist rechtliche Gründe. Denn die Radarfallen-Funktion ist zwar eine angenehme, aber nicht ganz legale Sache. Lesen Sie hier mehr zum Thema Blitzer.

Fernbedienung: Meist ein fummeliges batteriebetriebenes Zusatzgerät, dass mehr schlecht als recht am Lenkrad befestigt werden soll. Es gibt aber auch fernbedienungen, etwa von TomTom, die eine Bedienung des Navi einfacher machen. Wenn der Beifahrer das Gerät bedienen möchte, kann er das GPS Navi mit der Fernbedienung steuern, ohne störend im Blickfeld des Fahrers zu agieren. Sinnvoll, wenn es um die Bedienung eines eingebauten MP3-Players im Navi geht (Vorspuelen, Song aussuchen etc.). Die Navi Fernbedienung ist prinzipiell aber eher eine Luxusfunktion und Spieleri, nicht unbedingt notwendig.  

FM-Transmitter: Fast alle Navis haben einen eingebauten Lautsprecher, über den die Anweisungen gegeben oder die Musik gehört wird. Einige wenige Geräte bieten jetzt einen FM-Transmitter an, mit dem Sie die Töne und Stimmen des Navigationssystem direkt aus dem Radio hören können. Das Navi sendet auf einer Radiofrequenz, Sie stellen diese Frequenz ein und hören Ihr Navi über die Radiolautsprecher. Ein Navigationssystem mit FM-Transmitter ist das TomTom Go 920T. Ein Navi ohne FM-Transmitter können Sie über ein Adapterkabel (oder Adapter-Musikkassette) mit dem Soundsystem Ihres Autos verbinden.

Kartenmaterial für das Navi

Generell gilt: Je mehr Kartenmaterial dem Navigationssystem beiliegt, desto teuer ist es. Fahren Sie also nur in Deutschland, reicht auch eine Deutschlandkarte. Das spart bares Geld. Möchten Sie das Navigationssystem mit den Urlaub nehmen (etwa mit dem Auto nach Italien fahren), brauchen Sie natürlich auch entsprechende Karten. In der Regel werden bei Komplett-Navigationssystemen folgende Kartenpakete angeboten: D/A/CH (Deutschland, Österreich, Schweiz, manchmal mit Liechtenstein). Westeuropa (unterschiedliche Länder), West- und Osteuropa. Spezialkarten oder zusätzliche Länder bieten fast alle Hersteller von Navigationssystemen an. Vor allem Outdoor- und Schiffs-Navigationssysteme brauchen eine Vielzahl von Karten, je nach Einsatzgebiet.

Der Akku im Navigationssystem

Wollen Sie das Navigationssystem auch zu Fuß, auf dem Motorrad oder Fahrrad benutzen, achten Sie auf die Akkulaufzeiten. Der Akku muss das Gerät dann am besten über viele Stunden mit Strom versorgen können. Manche Hersteller tricksen: Sie geben zwei Zeiten an. Akkulaufzeit OHNE und mit Navifunktion. Die zweite (und kürzere) ist natürlich entscheidend. Es sei denn, Sie möchten nur Musik mit dem Navi hören.

Das Navigationssystem als Unterhalter

Viele Navigationssysteme können Musik abspielen (meist MP3). Daneben gibt es Bildbetrachter (Picture Viewer) und sogar Video-Player. Natürlich sollen Sie während der Navigation keine Videos und Fotos anschauen, diese Funktionen sind fürs Hotelzimmer oder den Abend auf der Terrasse gedacht. Achten Sie bei all diesen angebotenen Features darauf, dass das Navigationssystem genügend Speicher mitbringt. Oder einen Einschubschaft für Speicherkarten besitzt. Fotos, Musik und Videos werden per PC auf diese Datenträger überspielt.

Das Navigationssystem als Reiseführer

Neben der bloßen Navigationsfunktion haben viele Systeme auch einen Reiseführer eingebaut. Falk arbeitet zum Beispiel mit dem Reiseführer-Spezialisten Marco Polo zusammen (etwa Falk M6 – das Reiseführer-Navi). Andere Navigationssysteme haben ähnliche Angebote. Diese Reiseführer oder Guides führen Sie direkt zu den Points of Interest (POI), also zu den interessanten Punkten.

Hier geht’s zum Vergleich Navigationssysteme!

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