Navigationssystem Tomtom Go 740 LiveIntelligente Routenführung verspricht Tomtom mit dem Modell Go 740 Live. Und tatsächlich steckt im Navigationssystem dafür modernste Technik: Etwa ein GPRS-Modem zum Abrufen aktueller Stau-Infos, Sprachsteuerung oder eine Freisprecheinrichtung auf Bluetooth-Basis.

Die Eigenschaften des Navigationssystems Tomtom Go 740 Live

Beim Tomtom Go 740 Live ist komfortable Bedienung vorprogrammiert: Neben den vielen und praktischen Navigations-Funktionen bietet das Modell viele weitere Funktionen, die den Komfort unterwegs deutlich steigern. Wenn Sie etwa ein Handy mit dem Kurzstreckenfunk „Bluetooth“ besitzen, können Sie das Go 740 als Freisprecheinrichtung nutzen. Einfach die beiden Geräte per Setup koppeln, schon können die Hände während des Fahrens am Steuer bleiben. Dank Sprachsteuerung können Sie Hände ebenfalls sicher am Steuer bleiben: Das Go 740 „versteht“ gesprochene Kommandos. So können Sie dem Go 740 Live ohne lästiges Tippen einfach per Sprachsteuerung „sagen“, wohin es hingehen soll. Umgekehrt kann das Tomtom-Navi dank Text-to-Speech-Funktion Straßennamen, Verkehrshinweise oder SMS-Nachrichten als gesprochene Mitteilung ausgeben.

Tomtom Go 740 Live: Stauinfos per Mobilfunk

Auf TMC-Empfang hat Hersteller Tomtom beim neuen Modell verzichtet: Stattdessen besitzt das Go 740 Live ein eingebautes GPRS-Modem, mit dem das Navigationssystem Online-Informationen abrufen kann. Das ganze nennt sich Live-Services und soll gegenüber TMC weitaus detailliertere und aktuellere Daten über Staus und Verkehrsbehinderungen auf der geplanten Strecke liefern. Zusatznutzen der Live-Services: Erstmals lässt es sich so auch vor mobilen Blitzern warnen. Die Live-Services sind in den ersten drei Monaten kostenfrei und kosten danach im Abo knapp 10 Euro.

Normale Navigationssysteme berechnen die Routen zum Zielort anhand der gespeicherten Karten und dem eingestellten Profil (schnell, kurz, ökonomisch), lediglich TMC-Stauinfos dienen darüber hinaus der dynamischen Routenführung. TomTom nutzt im Modell Go 740 Live die so genannte „IQ-Routes“-Technologie: Die Software zieht dabei verschiedenste Faktoren in die Berechnungen mit ein, die die Fahrt verzögern könnten. Das können beispielsweise Kreisverkehre, Temposchwellen oder Ampeln sein. Zudem unterscheidet IQ Routes nach dem Verkehrsaufkommen am Wochenende und an Werktagen. Damit gewährleistet Tomtom, dass Sie mit dem Go 740 Live gut und schnell ans Ziel kommen – ganz gleich, ob Sie früh oder spät losfahren.

Beim Zurechtfinden auf unüberschaubaren Streckenabschnitten, etwa großen Autobahnkreuzen oder mehrspurigen Straßen in Großstädten hilft der so genannte Fahspurassistent: Er liefert eine realistischere Ansicht der Umgebung des Fahrers und gibt klare grafische Anweisungen bei komplexen Ausfahrten.

Das Tomtom Go 940 Live ist mit aktuellem Kartenmaterial für Westeuropa ausgestattet. Darüber hinaus können Nutzer mit der Map Share-Funktion Verbesserungen an ihren eigenen Karten vornehmen und die Korrekturen anderer Nutzer kostenlos via Internet nutzen.

Technische Daten des Tomtom Go 940 Live im Überblick

  • Maße: 127 mm x 85 mm x 23 mm (BxHxT)
  • Gewicht: 224 g
  • 4,3’’ Touchscreen-Display im 16:9-Format
  • Bluetooth-Freisprecheinrichtung
  • 2 GB interner Speicher
  • eingebautes GPRS-Modem
  • microSD-Kartenslot
  • Kartenmaterial: Westeuropa

NaviGoGo-Urteil: Etwa 100 Euro kann man beim Kauf des 740 Live im Vergleich zum Top-Modell Go 940 Live sparen. Worauf man dabei verzichten muss? Das Kartenmaterial für USA und Kanada beispielsweise. Das ist ohnehin nur für Urlauber interessant, die in den genannten Ländern mal mit einem Camper oder Mietwagen unterwegs sein wollen. Weitere Funktionen, die im „Sparpaket“ fehlen: Der Transmitter, der die gesprochenen Anweisungen an das Autoradio sendet. Aber gut verständlich sind die Anweisungen auch aus dem internen Lautsprecher. Hier lauert also echtes Sparpotenzial. Was jedoch bei beiden Modellen ins Geld geht: Die laufenden Kosten für die Live-Services. Der Zusatzdienst kostet nach 3 Monaten kostenfreier Nutzung knapp 10 Euro pro Monat im Abo. Ein nicht ganz billiges Vergnügen auf Dauer und daher wohl nur für Vielfahrer interessant.

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