Toyota Lexus Advanced Active Safety Research VehicleGoogle arbeitet bereits seit einigen Jahren an sich selbst steuernden Autos. Aber auch für die großen KFZ-Hersteller ist das Thema, wie sich jetzt auf der Messe CES in Las Vegas zeigte. Audi und Toyota/Lexus zeigten dort Prototypen, die ohne Fahrer durch den Verkehr kommen oder zumindest selbst einparken.


Mehr Sicherheit durch automatische Systeme

Beide Autokonzerne macht bei ihren Präsentationen klar, dass die entwicktelten Systeme zwar Grundlage für sich lenkende Autos der Zukunft sein könnten, es aber derzeit darum geht, die Sicherheitstandards zu erhöhen.
Toyota und Lexus wollen den Fahrer durch automatische Systeme entlasten, aber nicht vollkommen vom Fahren entlasten. Beim in Las Vegas gezeigten Lexus waren die verschiedenen Systeme noch auf dem Aufdach und der
Motorhaube sowie am Heck und an den Seiten befestigt:
– Ein Laser auf dem Dach erkennt Objekte rund um den Wagen in einem 360-Grad-Radius bis zu einer Entfernung von 70 Metern.
– Drei HD-Kameras erkennen farbige Objekte vor und seitlich des Wagens bis zu einer Entfernung von 150 Metern – auch Ampelsignale.
– Radarsensoren an der Vorderseite und den Seiten messen die Entfernung und Geschwindigkeit von Objekten, um ein weites Überwachungsfeld an Kreuzungen zu erzeugen.
– Ein Entfernungsmesser nahe einem der Hinternäder misst gefahrene Entfernungen und die Geschwindigkeit des Fahrzeugs.
– Ein Trägheitsmessgerät auf dem Dach misst die Beschleunigung und Richtungsänderungen zum Erkennen des Fahrzeugsverhalten.
– GPS-Antennen auf dem Dach berechnen Richtung und Orientierung bereits, bevor sich das Fahrzeug sich in Bewegung setzt.


Toyota Lexus Laser Sensor










Die aus diesen Geräten gewohnenen Daten sollen dem Fahrer helfen, schneller Entscheidungen während der Fahrt zu fällen. Optimal funktionieren würden diese Systeme, wenn alle Autos im Verkehr entsprechend ausgestattet sind und ab einer bestimmten Entfernung zueinander miteinander kommunizieren.

Audi: Das Auto fährt selbst in die Garage

Audi spricht vom pilotierten Fahren, das noch in diesem Jahrzehnt technisch realisierbar sein soll. Die Systeme und Funktionen dienen auch hier zunächst der Unterstützung des Fahrers, etwa in einer Stausituation. Im zähfließenden Verkehr bis 60 Stundenkilometer Geschwindigkeit wird innerhalb gewisser Grenzen das Lenken unterstützt. Der Wagen beschleunigt und verlangsamt selbstständig. Ein- und Ausparkvorgänge – zum Beispiel in enge Parklücken oder in Garagen sollen per Knopfdruck auf den Autoschlüssel selbstständig vom Fahrzeug durchgeführt werden.


Audi active safety Parkpilot












Fotos stammen von den Herstellern: Audi / Toyota / Lexus

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